Chthuluzän is calling. Berichte aus der Zukunft
Performatives Musiktheater für eine Schauspielerin, Synthesizer und Lautsprecherorchester.






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Klimawandel, Artensterben, Pandemien: die Menschheit des Anthropozäns steht vor gewaltigen Herausforderungen. Das Musiktheaterkollektiv mehrblick&ton begibt sich angesichts einer kollabierenden Erde auf den Pfad des Spekulativen und entdeckt im Chthuluzän – einem von Donna Haraway imaginierten Zeitalter nach dem Anthropozän – ein neues Verständnis von Natur und Kultur und ein neues Miteinander menschlicher und nichtmenschlicher Lebewesen.
Zwei hybride Wesen aus dem Chthuluzän treffen auf die einzigartige, individuelle und vom Aussterben bedrohte Menschheit des Anthropozäns. Ihre Mission: die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren! Ihr Mittel: Kommunikation auf allen Ebenen und mit allen Sinnen. Und so verbinden sich Vokalwerke aus dem Anthropozän (Frank Martin: Messe pour double choeur) mit musikalischen Botschaften aus dem Chthuluzän, Zitate und lautmalerische Kompositionen verschmelzen mit performativen und textlichen Interventionen. Kann der Fortbestand der Menschen durch Metamorphosen des Denkens, Fühlens und Handelns gesichert werden und ermöglicht ein Perspektivwechsel neue, (r)evolutionäre Verbindungen?
Konzept, Text, Lautsprecherorchester, Regie: mehrblick&ton (Therese Schmidt und Wolfgang Heiniger)
Performance, konzeptuelle Mitarbeit: Anne Hoffmann
Synthesizer, Performance, Maskenbau: Liz Kosack
Gesangs-Aufnahmen der Messe pour double Choeur von Frank Martin: Vokalensemble The Present in der Besetzung Olivia Stahn, Bernadette Beckermann, Tim Karweick, Felix Schwandtke
Stimmen: Jaap Stahn, Oscar Schmidt und andere menschliche und nichtmenschliche Lebewesen
Bühne und Kostüme: Yassu Yabara
Licht: Konrad Dietze
Klangregie Lautsprecherorchester: Sébastian Vaillancourt
Tonmeister (Tonstudio der Akademie der Künste): Andrei Cucu, Malte Giesen
Kostümbau: Günter Lemke
Special thanks to: Wieland Lemke, Thilo Moessner, Ya Wen Fu
Theater im Delphi Berlin, Theater Chur (Ch), 2021/ 2022, eine Produktion von mehrblick&ton, gefördert vom Fonds Darstellende Künste