Aufrecht in die Schräglage
THEATER MIT BLASMUSIK FÜR EINE WANKENDE SPEZIES







In Aufrecht in die Schräglage erzählt das Musiktheater-Kollektiv mehrblick&ton ein politisches Märchen über den Zustand unserer Gegenwart: das Wasser steigt, die Gewissheiten sinken und drei Vertreter*innen der wankenden Spezies führen eine Wesentlichkeitsanalyse durch, sie vermessen sich selbst, die unsichtbaren Emissionen ihrer Existenz und erzählen dabei die Geschichte einer ertrinkenden Welt. Aufrecht in der Schräglage bilanzieren sie- balancierend zwischen alten Sicherheiten und dynamischen Ungleichgewichten- ihren Gefühlshaushalt und geraten dabei zunehmend in Erfassungslosigkeit.
Wo sind meine Systemgrenzen? Und wie positionieren wir uns inmitten der Schräglagen dieser Welt?
Zwischen Marschmusik und Melancholie gibt die ZENTRALKAPELLE BERLIN den Ton an: mit Pauken und Trompeten bläst sie gegen den Sturm und schaut von Leuchttürmen der Weit- und Zuversicht.
Aufrecht in der Schräglage sind: Martin Clausen (Performance), Hsiangfu Chen (Konstruktion Bühnenbau) Bettina Grahs (Performance), Wolfgang Heiniger (Konzept, Texte, musik. Arrangement), Hsuan Huang (Bühne, Kostüme), Anne Hoffmann (Performance), Hyungjoong Kim (Programmierung Lichtinstallation) Monica Krauskopf (Theaterpraktikum), , Therese Schmidt (Konzept, Regie, Texte), Fabian Schmid (Video), Selina Thüring (Mitarbeit Regie/ Physical Theatre), Sara Theissen (Mitarbeit Bühne und Kostüme), Saemi Jeong (Klavier, musikalische Einstudierung Performer*innen) und die Zentralkapelle Berlin (Anne Rehner, Bernd Matzner, Carolin Rehermann, David Dufour-Boivin, Franz Schmidt, Fredrik Barkenhammar, Judith Pfannenmüller, Kai Schächtele, Magdalena Humbold, Michael Enders, Michael Kunzke, Pablo Monardes, Peggy Matzner, Sandra Annas, Tobias Christaller, Tobias Faßhauer, Willem
Broekema, Shih-Cheng Liu)
„Hoffnung muss man sich anziehen wie frische Unterwäsche“Woher kommt der Trost, wenn man glaubt, aus dem Krisenmodus keinen Ausweg mehr zu finden?
Ein Gespräch mit der Theaterregisseurin Therese Schmidt
(Interview mit Kai Schächtele für den Blog Das Glück, der Schmerz und was das mit Politik zu tun hat)
gefördert durch den Fonds Zero der Bundeskulturstiftung
Heimathafen Neukölln, 2026